Beirat

Der Beirat berät das Anwendungszentrum Industrie 4.0 hinsichtlich aktueller Entwicklungen und künftiger Ausrichtung der Forschungs- und Umsetzungsaktivitäten und spricht Empfehlungen aus.

Die Beiratsmitglieder sind Anwender und Wissenschaftler, die Industrie 4.0 bereits umgesetzt haben oder zukunftsfähige Konzepte entwickeln.

 

Wissenschaftlicher Beirat

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jochen Deuse

Institut für Produktionssysteme, TU Dortmund

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jochen Deuse studierte von Maschinenbau an der Universität Dortmund und promovierte von am Laboratorium für Werkzeugmaschinen und Betriebslehre (WZL) der RWTH Aachen. Im Zeitraum von 1998 bis 2005 war er für die Bosch-Gruppe in unterschiedlichen Führungspositionen in Deutschland und Australien tätig. Seit 2005 ist er Professor für Arbeits- und Produktionssysteme an der Fakultät Maschinenbau der TU Dortmund und leitet dort das Institut für Produktionssysteme (IPS). Forschungsschwerpunkte des IPS sind Industrial Engineering und Production System Design. Der Fokus der Industrie 4.0 relevanten Aktivitäten liegt auf Industrial Data Science.

 

 

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Alexander Fay

Institut für Automatisierungstechnik an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg
Prof. Dr-Ing. Alexander Fay leitet das Institut für Automatisierungstechnik an der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg. Zu seinen Forschungsgebieten gehört das durchgängige Engineering von automatisierten Anlagen und Steuerung von modularen und dezentral organisierten Systemen in Produktion, Logistik und Energieverteilung, unter anderem mit Hilfe von Software-Agenten-Systemen. Herr Prof. Fay ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat und der AG 2 „Forschung und Innovation“ der Plattform Industrie 4.0. In Hamburg leitet er die AG „Automatisierung in der Produktion“ der „Hamburger Dialogplattform Industrie 4.0“ und ist mit seinem Institut Teil des Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrums Hamburg.

 

 

 

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Michael Freitag
BIBA – Bremer Institut für Produktion und Logistik​, Universität Bremen

Michael Freitag beschäftigt sich mit der Entwicklung cyber-physischer Produktions- und Logistiksysteme, mit der Umsetzung von dezentralen und autonomen Steuerungsmethoden sowie mit technischenLogistiksystemen wie kognitiven Robotern und Flurförderzeugen sowie mit flexiblen, modularen Transportsystemen. Das BIBA betreibt die Expertenfabrik „Selbststeuerung in Produktion und Logistik“ als Teil des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Hannover „Mit und digital – Das Zentrum für Niedersachsen und Bremen“ sowie ein registriertes Lab im Rahmen der Fördermaßnahme „Industrie 4.0-Testumgebungen – Mobilisierung von KMU für Industrie 4.0“.

 

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Egon Müller

Professur für Fabrikplanung und Fabrikbetrieb, Universität Chemnitz

Egon Müller ist Direktor des Institutes für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme und Universitätsprofessor für Fabrikplanung und Fabrikbetrieb an der Technischen Universität Chemnitz.

Die Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb am Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme an der Technischen Universität Chemnitz versteht sich als kompetenter Partner für die Planung und den Betrieb ganzheitlicher Produktions- und Fabriksysteme. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen vorwiegend in der Untersuchung und Entwicklung zukünftiger Produktionsstrukturen und neuartiger Fabrikkonzepte für die Maschinen- und Anlagenbranche, die Automobilindustrie und die Zulieferindustrie. Ihre Forschungsinhalte sind auf zukunftsweisende Themen ausgerichtet wie z. B.: Entwicklung und Realisierung flexibler, wandelbarer Fabriken sowie hierarchieloser regionaler Produktionsnetze.

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz unterstützt mittelständische Unternehmen in Sachsen und Umgebung bei der Erschließung der technologischen und wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung, Vernetzung und Anwendung von Industrie 4.0. Es ebnet den Unternehmen den Weg beim Einstieg in die digitale Welt – schnell und effizient. Das Leistungsportfolio adressiert da­bei die Branchen Maschinenbau, Sondermaschinenbau, Werkzeugbau, Automobil- und Zuliefererindustrie, Umwelt sowie IT/IKT-Unternehmen.

 

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil Prof. E. h. Dr. h. c. mult. Michael Schenk

Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF Mageburg

Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Prof. E. h. Dr. h. c. mult. Michael Schenk ist Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg und geschäftsführender Leiter des Instituts für Logistik und Materialflusstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
Das Fraunhofer IFF gehört zu den in Deutschland führenden Einrichtungen für das Digital Engineering. Es ist Technologiepartner für das Planen, Entwickeln, Ausrüsten und Betreiben von Arbeits-, Produktions- und Logistiksystemen sowie deren versorgende Infrastrukturen. Zu seinen Forschungsthemen zählt das Gestalten von Arbeitssystemen, in denen Mensch und Maschine miteinander kooperieren. Diese Arbeitssysteme verbindet das Institut zu effizienten Produktions- und Logistiksystemen und vernetzt sie über intelligente Infrastrukturen untereinander und mit ihrer Umgebung. So begleitet das Fraunhofer IFF Unternehmen auf ihrem Weg zur intelligenten Produktion und zur Industrie 4.0

 

Prof. Dr.-Ing. Rainer Stark

Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb, Fachgebiet Industrielle Informationstechnik, TU Berlin

Prof. Rainer Stark ist Fachgebietsleiter Industrielle Informationstechnik am Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb, IWF, der TU Berlin. Am Fachgebiet werden zukünftige Lösungen der virtuellen Produktentstehung und der industriellen Informationstechnik erforscht. Im Rahmen von Industrie 4.0 stehen die Informationsmodelle zum Austausch von internetfähigen Kommunikationen zwischen Geräten (RAMI etc.), die Informationsfabrik als ganzheitliches Konzept zur neuen Verteilung und Interpretation / Analyse von Daten (Smart Data) zur Unterstützung des Engineerings und des Betreibens von cyber-physikalischen Systemen sowie und  der digital Zwilling mit all seinen neuen Möglichkeiten und Ausprägungen im Fokus.

Seit 2016 ist er aktives Mitglied im wissenschaftlichen Beirat Industrie 4.0 der Plattform 4.0 und der acactech.

 

 

Anwenderbeirat

Michael Bratz
ife. Institut für Einzelfertiger

Michael Braetz ist Geschäftsführer des ife. Netzwerk für Einzelfertiger und Geschäftsführender Gesellschafter der sema Systemtechnik GmbH & Co. KG.

Er beschäftigt sich mit Chancen und Risiken, die durch Industrie 4.0 für dynamische und innovative Mittelständler entstehen. Dabei prüft er auch, ob die kundenindividuelle Flexibilität der Einzelfertiger weiter erfolgreich oder begrenzt ist. Das ife dient auch als Netzwerk für Partner, mit denen Industrie 4.0-Projekte gemeinsam umgesetzt werden können.

 

Dr. Detlef Gerst
IG Metall, Resort Zukunft der Arbeit

Dr. Detlef Gerst leitet das Ressort Zukunft der Arbeit beim Vorstand der IG Metall. Er entwickelt strategische Konzepte und Schulungsbausteine zur Gestaltung digitalisierter Arbeitsprozesse, berät Betriebsräte sowie weitere gewerkschaftliche Akteure und ist Partner in zahlreichen Forschungsprojekten zu verschiedenen Gesichtspunkten von Industrie 4.0. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen hierbei im Gesundheitsschutz, der Mitbestimmung und der Prozessgestaltung.

 

Dr. Bettina Horster
VIVAI Software AG

Die Diplom-Informatikerin Dr. Bettina Horster leitet bei der VIVAI Software AG den Bereich Business Development und ist zudem für das Ressort IoT (Internet der Dinge, Industrie 4.0, M2M) verantwortlich. Seit 2009 beschäftigt sie sich mit dem Internet der Dinge und hat hier echte Pionierarbeit geleistet. Sie leitet z.Zt. das IoT- EU-Projekt „Smart Service Power – technikgestütztes, altersgerechtes Wohnen im Quartier“, das unlängst mit dem „Information Society Award“, des UN NGOs Diplomatic Council ausgezeichnet wurde und Finalist des  „World Summit on the Information Society“ Preises der Vereinten Nationen ist. Sie ist außerdem Finalistin (und vielleicht Gewinnerin) des renommierten RegioStars Award der EU-Kommission (European Commission's Directorate-General for Regional and Urban Policy (DG REGIO)), der zum 10. Mal an Unternehmen und Projekte vergeben wird, die herausragende und beispielgebende Zukunftsinnovationen für Städte und Regionen realisiert haben. 

Sie leitete eines der ersten und bekanntesten Projekte im IoT-Umfeld „M2M Teledesk- Prozessoptimierung in der Landwirtschaft", das zusammen mit CLAAS Erntesysteme  durchgeführt wurde. Das Projekt wurde 2014 von der renommierten deutschen Standortinitiative „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet. 

 

Reinhard Pätz
VDMA Ost

Reinhard Pätz ist Geschäftsführer des VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) Ost. Als Vertreter des ostdeutschen Maschinenbaus vertritt er aufgrund der gesammelten Erfahrungen und vorhandenen Netzwerke die Interessen unserer Industrie in verschiedenen Gremien und Beiräten.

Der VDMA Ost betreut 350 Unternehmen in Ostdeutschland und Berlin – insb. durch Beratung zu allen unternehmerischen Tätigkeiten und der Durchführung von jährlich rund 50 Veranstaltungen zur Weiterbildung und zum Austausch für alle Unternehmensebenen. Zudem werden die berechtigten Interessen der Unternehmen gegenüber Politik, Kreditwesen, Hochschulen und anderen interessierten Kreisen vertreten.

Beim Thema Industrie 4.0 ist der Maschinen- und Anlagenbau nicht nur Treiber dieser  Entwicklung sondern auch Anwender. Er hat daher eine Schlüsselstellung bei diesem Thema inne. Aktivitäten des VDMA Ost drehen sich insofern rund um die Digitalisierung wie beispielsweise die Veränderung der Arbeitsprozesse und -organisation, neue Aus- und Weiterbildungsprofile, neue Möglichkeiten für die Vernetzung und den Kundenservice sowie  der "IT-Sicherheit" oder neue Geschäftsmodelle. 

 

Anna Repina
IG Metall, Bildungszentrum Berlin

Anna Repina arbeitet als Bildungskoordinatorin bei der IG Metall im Bildungszentrum Berlin. 

Seit 2016 begleitet sie das ESF Projekt: "Arbeit und Innovation: Kompetenzen stärken +> Zukunft gestalten“. Den Schwerpunkt von "Arbeit + Innovation" stellen die Konzeption und die Durchführung von Qualifizierungsreihen für betriebliche Interessenvertretungen zum Thema Arbeiten/Industrie 4.0 dar. Der Fokus liegt dabei auf der Umsetzung eines betrieblichen Projektes, das durch eine fünfteilige Ausbildungsreihe begleitet wird.

 

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti

MPDV Mikrolab GmbH, Mosbach

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti hat an der Universität Karlsruhe Elektrotechnik mit dem Spezialfach „Technische Datenverarbeitung“ studiert. Nach der Promotion gründete er die Firma MPDV Mikrolab GmbH, deren Gesellschafter und Geschäftsführer er noch heute ist. MPDV (www.mpdv.com ) bietet Softwaresysteme für MES-Lösungen an. Funktionen zur Steigerung von Transparenz, Effizienz und Qualität in der Fertigung stehen dabei im Vordergrund.

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti ist in namhaften Industrieverbänden und -organisationen tätig und treibt so das Thema MES weiter voran. Als Vorsitzender des MES-Arbeitskreises vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ist er maßgeblich an der Definition der VDI-Richtlinie MES für den europäischen Markt beteiligt gewesen.
Darüber hinaus hat er sich als Autor und Herausgeber zahlreicher Fachpublikationen und Fachbücher (Gabler Verlag, Springer Verlag) einen Namen gemacht.

 

Robert Monsberger

SCS Smart Connected Solutions GmbH

Robert Monsberger ist Geschäftsführer der der SCS Smart Connected Solutions GmbH und Mitglied der Geschäftsführung bei der Asseco Solutions AG. Dort verantwortet er die Bereiche Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internationalisierung, sowie Sales und Marketing.

 

 

Kontakt

Universität Potsdam
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Prozesse und Systeme
 
Tel.: +49 331 977-3322

E-Mail: info@lswi.de

Adresse

Anwendungszentrum Industrie 4.0
August-Bebel-Str. 89
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