Didaktisches Konzept

Die Lernfabrik im Anwendungszentrum Industrie4.0 setzt auf eine mitarbeiterorientierte Annäherung an das Konzept Industrie4.0. Die Teilnehmenden werden in Weiterbildungsprojekten dazu ermutigt, das eigene Arbeitsumfeld sowie mögliche Veränderungen mithilfe gewonnener praktischer Erfahrungen zu reflektieren. Dies ist schon ein erster Schritt zur Sensibilisierung.
Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und dem Team des Anwendungszentrums Industrie4.0 ist in drei Phasen strukturiert: In der ersten Phase werden im Sinne einer Ist-Aufnahme auf Basis von Gesprächen mit Mitarbeitern und Management im Betrieb Qualifizierungspläne und Lernzielvereinbarungen erstellt sowie ein Plan für die Durchführung von Sensibilisierungsmaßnahmen erarbeitet. In der darauffolgenden Phase erfolgt die Durchführung der Qualifizierungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen, auf Basis der identifizierten Bedürfnisse und den entsprechenden relevanten Lernmodulen sowie Modulbausteinen, so dass eine passgenaue Weiterbildung realisiert wird. Die praktische Durchführung kann sowohl von Seiten der zu schulenden Kompetenzfacetten, ergebnisorientierten Lernszenarien oder den konkreten zu schulenden Inhalten geschehen. Dabei werden die Inhalte entweder praktisch im Labor oder aber theoretisch oder in Mischformen in Schulungsräumen vermittelt. Nach erfolgter Durchführung wird der Grad an Effizienz dieser Aktivitäten in der dritten Phase evaluiert. Dabei werden neben der Messung des Erfolgs der Weiterbildungsmaßnahme auch weitere Handlungs- und Weiterbildungsbedarfe aufgedeckt werden können.

 

Kontakt

Universität Potsdam
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Prozesse und Systeme
 
Tel.: +49 331 977-3322

E-Mail: info@lswi.de

Adresse

Anwendungszentrum Industrie 4.0
August-Bebel-Str. 89
14482 Potsdam